Ablagerungsinhibitoren

Fouling-Inhibitoren ermöglichen längere Laufzeiten und Energieeinsparungen.

In Ölraffinerien ist Fouling ein ernstes Problem. Es kann zu unsicheren Betriebsbedingungen mit hohen Produktionsverlusten führen. Verkürzte Laufzeiten sind ein Nachteil, der Reinigungsprozeduren erforderlich macht. In einigen Fällen ist eventuell auch ein Materialaustausch notwendig. Mechanische Konstruktionen , Verfahrensbedingungen und Beschickungsqualitäten beeinflussen das Foulingpotential und den Betrieb. Wachse, Asphaltene, Kohlenstoffablagerungen, stabile Emulsionen, anorganische Feststoffe oder Polymere sind typische Fouling-Bestandteile. In Ölraffinerien wird das meiste organische Fouling durch Ausfällung von Asphaltene (einschließlich der Bildung von Koks) verursacht. Asphaltene reagieren empfindlich auf Scherkräfte und elektrostatische Wechselwirkungen. Rohöl-Vorwärmzüge , Vakuumkolonnenböden und nachgeschaltete Wärmetauscher können verstopfen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind erheblich und können Millionenkosten verursachen.

Die beste Strategie, um zu vermeiden, dass Asphaltene ausfallen, ist die Asphaltstoff-Stabilisierung. Asphalten-Dispergiermittel von Kurita halten die betreffenden Partikel klein und vermeiden ihre Agglomeration. Ihre Funktionsweise beruht darauf, dass sie, ähnlich den natürlichen Harzen in Rohöl, die Asphalten-Moleküle umschließen. Dies hält die Kohlenwasserstoffe in einem kolloidalen System. Die Asphaltene bleiben in einer dispersen Phase und fallen deshalb nicht aus.

Vergasung mit partieller Oxidation (POX) ist eine alte Technologie. Das Verfahren wurde über 200 Jahre lang entwickelt. Es ist weit älter als moderne Ölraffinerien zur Herstellung von Heizölen. Die Vergasung ist eine exotherme, nichtkatalytische Reaktion der Ausgangsmaterialien und einer begrenzten Menge an Sauerstoff. In stark reduzierender Atmosphäre werden Kohlenwasserstoffe in elektrischen Strom, Synthesegas, Kraftstoffe, Düngemittel und Chemikalien umgewandelt. Das hergestellte Rohgas hat eine Temperatur von etwa 1300 bis 1400ºC. Starkes Fouling im Synthesegaskühler aufgrund von Kohlenstoffablagerungen kann zu unerwünschten Abschaltungen führen. Unter diesen Verfahrensbedingungen zersetzen sich die üblicherweise verwendeten Antifoulingmittel sofort und ohne Wirkung. Kurita hat für das POX-Verfahren eine Antifouling-Technologie entwickelt. Dieser Kraftstoffzusatz weist eine ausgezeichnete thermische Stabilität auf und vermindert Kohlenstoffablagerungen. Er minimiert das Foulingpotential in den Abhitze-Rückverdampfern  durch Aufweichen der Ablagerungen. Dies hält die Kokspartikel so klein, dass das Synthesegas sie mittransportiert.

In Ölraffinerien können geringe Mengen an Sauerstoff Polymerisationen verursachen oder beschleunigen. Unsere Antioxidantien vernichten die Peroxidradikale, die sich bilden, wenn Sauerstoff mit Kohlenwasserstoffen reagiert. Dies verhindert die Bildung von Gummi aus thermischen und katalytischen Crackvorgängen. Die Antioxidantien wirken als Kettenstopper und stoppen die Anfangs- oder Ausbreitungsreaktionen des radikalischen Reaktionsprozesses. Kurita bietet eine komplette Programmreihe, die aus Dispergatoren, Sauerstofffängern, Stabilisatoren, Antioxidantien und Metalldeaktivatoren besteht.

Die Behandlungskonzepte werden von Kurita an Ihre Bedürfnisse angepasst, um Fouling und betriebliche Einschränkungen zu vermeiden. Unsere Fouling-Inhibitoren verfügen über eine gute thermische Stabilität. Sie lassen sich auch bei höheren Temperaturen verwenden, wo Ausfällung, Polymerisation oder Koksbildung auftreten.

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