Kurita Water Industries Ltd. hat ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsabkommen (F&E) mit der Feuerwehr von Tokio geschlossen, um ein wachsendes globales Sicherheitsproblem anzugehen: durch Lithium-Ionen-Batterien verursachte Brände. Die am 21. Mai 2026 unterzeichnete Vereinbarung markiert die Beteiligung von Kurita an der “Feuerwehr Tokio INNOVATIONSPROJEKT“, eine öffentliche Initiative, die sich auf die Förderung von Feuerschutztechnologien konzentriert.
Mit der zunehmenden Verwendung von Lithium-Ionen-Batterien in Smartphones, Elektrofahrzeugen und Energiespeichersystemen nehmen batteriebedingte Brandfälle zu. Herkömmliche Feuerlöschmethoden, wie z. B. Pulver- oder Gaslöschmittel, haben sich als unzureichend erwiesen, um Batterien wirksam zu kühlen und eine erneute Entzündung zu verhindern.
Um dieses Problem anzugehen, hat Kurita ein innovatives Feuerlöschmittel entwickelt, das speziell für Brände von Lithium-Ionen-Batterien geeignet ist, und dabei sein umfassendes Know-how im Bereich der Wasseraufbereitungstechnologien genutzt. Die Formulierung ist frei von PFAS, Phosphor und Ammoniak und wurde entwickelt, um die chemischen Reaktionen zu unterdrücken, die die Verbrennung aufrechterhalten, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Entzündung verringert wird.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden Kurita und die Feuerwehr von Tokio gemeinsame Tests durchführen, um die Wirksamkeit des Mittels zu validieren und seine praktische Anwendung in Feuerwehrausrüstungen zu untersuchen. Es wird erwartet, dass die Lösung eine breite Palette von Anwendungsfällen unterstützt, darunter Notfalleinsätze, Feuerlöscher für Wohngebäude, öffentliche Verkehrssysteme und industrielle Umgebungen wie Batterieherstellung und Energiespeicher.
Diese Initiative spiegelt das Engagement von Kurita wider, seine “Wasserintelligenz” auf neue gesellschaftliche Herausforderungen anzuwenden. Durch die Förderung innovativer Sicherheitslösungen will das Unternehmen zur Verwirklichung einer sichereren und nachhaltigeren Zukunft beitragen.